3CX KI-Agents: Neue Möglichkeiten für Ihre Telefonie

KI-gestützte Sprachagenten eröffnen neue Möglichkeiten für die Unternehmenskommunikation. Mit 3CX lassen sich eingehende Anrufe intelligenter bearbeiten und wiederkehrende Aufgaben automatisieren.

Was sind 3CX KI-Agents?

3CX KI-Agents unterstützen Unternehmen bei der automatisierten Bearbeitung eingehender Anrufe. Sie können natürliche Sprache verarbeiten, häufige Fragen beantworten und Anrufer an die passende Abteilung oder einen zuständigen Mitarbeiter weiterleiten.

Je nach Anwendungsfall bietet 3CX verschiedene Möglichkeiten, KI-Agents in die Telefonie zu integrieren:

-Integrierte KI-Agents: Unterstützen beispielsweise bei der Annahme und Bearbeitung eingehender Anrufe.
-KI-gestützte Anrufskripte: Ermöglichen individuelle Dialoge und automatisierte Abläufe mithilfe unterstützter KI-Dienste.
-Individuelle Sprachanwendungen: Bieten zusätzliche Möglichkeiten für komplexere Anforderungen und Integrationen.

Welche Vorteile bieten 3CX KI-Agents?

Durch die Automatisierung wiederkehrender Anfragen können Mitarbeiter entlastet und interne Abläufe effizienter gestaltet werden. Gleichzeitig lassen sich Anrufe gezielter bearbeiten und an die richtigen Ansprechpartner weiterleiten.

Entscheidend ist, die 3CX KI-Agents passend zu den Anforderungen des Unternehmens einzurichten und sinnvoll in die bestehenden Kommunikationsprozesse einzubinden.

Wir unterstützen Sie bei der Umsetzung

Sie möchten mehr über die Einsatzmöglichkeiten der 3CX KI-Agents erfahren? Wir unterstützen Sie dabei, geeignete Anwendungsmöglichkeiten für Ihr Unternehmen zu identifizieren und die passende Lösung für Ihre Telefonie zu finden.

Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gerne zu den Möglichkeiten mit 3CX.


Neuer Telefonanschluss gefällig? Mit uns wechseln Sie easy zu Easybell

Faire Preise, flexible Tarife – und wir kümmern uns um den Wechsel oder Ihre neuen Rufnummern.
Wir und unsere Kunden erleben Easybell bisher als zuverlässigen Anbieter: Unsere betreuten Anschlüsse liefen bislang ohne für uns erkennbare Störungen. Und wenn doch einmal Unterstützung gefragt ist, haben wir den Support als schnell und hilfsbereit erlebt.

Warum gerade Easybell?
Sie bleiben flexibel. Die SIP-Tarife haben keine Mindestvertragslaufzeit. Steigt Ihr Gesprächsaufkommen, können Sie zum nächsten Monatsbeginn ein größeres Minutenpaket buchen. Telefonieren Sie weniger, lässt es sich auch wieder verkleinern. So passt sich Ihr Tarif Ihrem Bedarf an.

Was ist inbegriffen?
Bei dieser Lösung liefert Easybell den Telefonanschluss: Ihre Rufnummern und die Verbindung ins öffentliche Telefonnetz. Eine vollständig eingerichtete Telefonanlage ist in diesem Angebot nicht enthalten.
Für eine komplette Lösung empfehlen wir Easybell z.B. zusammen mit 3CX.
Easybell stellt also den Anschluss bereit, 3CX organisiert Ihre Anrufe – beispielsweise mit Weiterleitungen, Warteschlangen und der Erreichbarkeit per App.

Sie haben bereits eine Telefonanlage? Easybell lässt sich auch mit geeigneten und gängigen Anlagen von STARFACE, Swyx, AGFEO oder Auerswald verbinden.

Wie funktioniert ein Wechsel oder eine Neubestellung
Den Anbieterwechsel organisieren wir für Sie. Sobald uns Ihre bisherigen Anschlussdaten und die unterschriebenen Unterlagen vorliegen, kümmern wir uns gemeinsam mit Easybell um die Kündigung des zu wechselnden Anschlusses und die kostenlose Rufnummernmitnahme. Ihre vertrauten Telefonnummern bleiben erhalten. Bitte kündigen Sie deshalb nicht selbst.

Sie müssen sich weder durch Anbieterhotlines kämpfen noch die Abstimmung selbst übernehmen. Wir begleiten Sie vom ersten Gespräch bis zur Umstellung.

Sie benötigen einen ganz neuen Anschluss? Auch dabei unterstützen wir Sie – wahlweise mit einer neuen Einzelrufnummer oder einem Rufnummernblock für mehrere Durchwahlen.

Die Kosten bleiben übersichtlich:

  • Bei kleinen und mittelständischen Unternehmen z.B. der Business 10: 4,95 € netto monatliche Grundgebühr, zuzüglich Gesprächskosten bzw. gebuchter Minutenpakete.
  • Vorhandene Rufnummern mitnehmen: kostenlos – auch bei Rufnummernblöcken.
  • Neuen Rufnummernblock bestellen: einmalig 19,95 € netto für einen 10er-Block oder 49,95 € netto für einen 100er-Block.

Internet, 3CX bzw. eine andere separat beauftragte Telefonanlage und weitere Zusatzleistungen sind in diesen Preisen nicht enthalten. Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

Lust auf einen unkomplizierten Wechsel? Sprechen Sie uns an – wir finden die passende Lösung für Ihr Unternehmen.

Weitere Details zum Ablauf einer Rufnummernportierung und Anbieterwechsels finden Sie in unserem FAQ, alternativ kontaktieren Sie uns gerne über unser Kontaktformular oder rufen Sie uns direkt an.


3CX Sicherheit: So schützen Sie Ihre Telefonanlage vor Angriffen

Eine Telefonanlage ist heute ein wichtiger Bestandteil der Unternehmens-IT. Umso wichtiger ist es, sie vor unbefugtem Zugriff, Angriffen und möglichem Telefonmissbrauch zu schützen. Mit den richtigen Einstellungen lässt sich das Sicherheitsniveau Ihrer 3CX-Telefonanlage deutlich verbessern.

3CX V20 bietet dafür verschiedene Sicherheitsfunktionen. Wir zeigen Ihnen, welche Punkte Sie regelmäßig überprüfen sollten.

1. Zugangsdaten und Administratorrechte absichern

Verwenden Sie sichere, individuelle Passwörter für Benutzer und Administratoren. Prüfen Sie außerdem regelmäßig, welche Personen Zugriff auf die Admin Console haben, und deaktivieren Sie nicht mehr benötigte Benutzerkonten.

Zusätzlich lässt sich der Zugriff auf die Admin Console durch IP-Beschränkungen auf vertrauenswürdige Netzwerke begrenzen. Wenn möglich, kann auch Single Sign-on (SSO) in Verbindung mit einer Zwei-Faktor-Authentifizierung (MFA) für zusätzliche Sicherheit sorgen.

2. Firewall und Netzwerk richtig konfigurieren

Eine korrekt konfigurierte Firewall ist besonders bei selbst gehosteten und lokalen 3CX-Installationen entscheidend. Es sollten nur die Ports freigegeben werden, die für die Telefonanlage und die benötigten Dienste tatsächlich erforderlich sind.

Wichtig sind außerdem:

-Den 3CX Firewall Checker nach der Einrichtung und nach Netzwerkänderungen ausführen.
-SIP ALG im Router deaktivieren, da es die SIP-Signalisierung beeinträchtigen kann.
-Den Zugriff auf sensible Netzwerkbereiche begrenzen.
-DNS und FQDN-Konfiguration regelmäßig überprüfen.

3. Anti-Hacking-Funktionen nutzen

3CX verfügt über integrierte Schutzmechanismen, die verdächtige Aktivitäten und fehlgeschlagene Anmeldeversuche erkennen und auffällige IP-Adressen blockieren können.

Achten Sie darauf, dass die entsprechenden Schutzfunktionen aktiviert sind. Prüfen Sie außerdem regelmäßig die IP-Blacklist und die protokollierten Anmeldeversuche.

4. Updates und Endgeräte nicht vergessen

Halten Sie Ihre 3CX-Telefonanlage sowie die unterstützten Betriebssysteme und IP-Telefone aktuell. Sicherheitsupdates schließen bekannte Schwachstellen und sollten nicht unnötig aufgeschoben werden.

Schützen Sie auch die Weboberflächen Ihrer IP-Telefone mit sicheren Zugangsdaten und vermeiden Sie, deren Administrationszugänge öffentlich erreichbar zu machen. Wo es die gesamte Verbindung unterstützt, können TLS für die SIP-Signalisierung und SRTP für die Sprachübertragung zusätzlichen Schutz bieten.

5. Backups und Monitoring regelmäßig prüfen

Ein Sicherheitskonzept endet nicht bei der Konfiguration. Erstellen Sie regelmäßig Backups und speichern Sie diese an einem geschützten Ort. Noch wichtiger: Prüfen Sie in regelmäßigen Abständen, ob sich die Sicherungen tatsächlich wiederherstellen lassen.

Überwachen Sie außerdem Systemmeldungen zu fehlgeschlagenen Anmeldungen, Netzwerkproblemen, Updates und dem Status Ihrer Backups. So können Probleme frühzeitig erkannt und behoben werden.

Fazit

Die Sicherheit einer 3CX-Telefonanlage hängt nicht von einer einzelnen Einstellung ab. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus sicheren Zugangsdaten, einer korrekt konfigurierten Firewall, aktuellen Systemen und einer regelmäßigen Überprüfung der Sicherheitsfunktionen.

Unser Tipp: Überprüfen Sie Ihre 3CX-Konfiguration regelmäßig und passen Sie die Einstellungen an Ihre aktuelle IT-Umgebung an. So reduzieren Sie unnötige Risiken und schaffen eine zuverlässige Grundlage für Ihre Unternehmenskommunikation.

Sie möchten die Sicherheit Ihrer 3CX-Telefonanlage überprüfen lassen? Wir unterstützen Sie gerne bei der Konfiguration und Analyse Ihrer Anlage.


3CX Update 10: Hersteller-Firmware direkt über 3CX verwalten

Mit dem V20 Update 10 bietet 3CX Administratoren mehr Kontrolle über die Firmware von IP-Telefonen. Neben der von 3CX geprüften Firmware können nun auch Firmware-Versionen der jeweiligen Hersteller direkt in 3CX hinterlegt und anschließend auf unterstützte Telefone verteilt werden.

Damit lässt sich beispielsweise eine bestimmte Hersteller-Firmware zunächst auf einzelnen Telefonen testen, während der restliche Telefonbestand weiterhin die von 3CX geprüfte Firmware verwendet.

Hersteller-Firmware direkt in 3CX hinterlegen

Unter Telefone > Firmware befindet sich die neue Firmware-Bibliothek. Dort werden sowohl die von 3CX bereitgestellte Firmware als auch vom Administrator hochgeladene Hersteller-Firmware verwaltet.

Für jedes unterstützte Telefonmodell kann eine Firmware-Version als Preferred festgelegt werden. Diese wird anschließend als Standard für:

-die erstmalige Provisionierung,
-geplante Firmware-Updates und die Funktion "Firmware aktualisieren"

verwendet.

Ist für ein Modell eine von 3CX geprüfte Firmware verfügbar, bleibt diese zunächst die Standardauswahl. Bei Bedarf kann der Administrator jedoch eine kompatible Hersteller-Firmware hochladen und für das jeweilige Modell als bevorzugte Firmware festlegen.

Firmware gezielt einzelnen Telefonen zuweisen

Eine weitere Neuerung ist die Möglichkeit, die Firmware unabhängig von der Standardeinstellung eines Modells für einzelne Telefone festzulegen.

Über "Andere Firmware auswählen" kann einem bestimmten Telefon eine andere verfügbare Firmware-Version zugewiesen werden. Dabei kann es sich sowohl um eine andere 3CX-Firmware als auch um eine hochgeladene Hersteller-Firmware handeln.

Das ist beispielsweise praktisch, wenn eine neue Hersteller-Firmware zunächst nur auf ausgewählten Telefonen getestet werden soll oder ein einzelnes Gerät eine bestimmte Firmware-Version benötigt.

Mit "Firmware löschen" kann eine individuelle Zuweisung wieder entfernt werden, ohne die Firmware-Datei aus der Bibliothek zu löschen.

Wichtig: Wird einem registrierten Telefon eine andere Firmware zugewiesen, wird dieses unmittelbar neu provisioniert und kann dabei neu starten. Ist ein Telefon offline, wird die Zuweisung angewendet, sobald es wieder eine Verbindung herstellt und provisioniert wird.

Firmware-Updates automatisieren

Die Firmware-Verwaltung lässt sich ebenfalls automatisieren. Unter Telefone > Optionen > IP-Telefon-Firmware können Administratoren festlegen, ob Telefone bereits bei der ersten Provisionierung aktualisiert werden sollen und ob Firmware-Updates für bestehende Geräte geplant werden.

Bei geplanten Updates wird jeweils die für das entsprechende Modell als Preferred festgelegte Firmware verwendet – unabhängig davon, ob diese von 3CX oder vom Hersteller stammt.

IP-Telefone zentral verwalten

Mit Update 10 wird die Verwaltung von IP-Telefonen stärker auf der neuen Telefone-Seite gebündelt. Administratoren können dort unter anderem Geräteinformationen einsehen, Firmware aktualisieren, Telefone neu provisionieren und provisionierte Telefone einem anderen Benutzer zuweisen.

Auch Such- und Filterfunktionen stehen zur Verfügung und erleichtern damit die Verwaltung größerer Telefoninstallationen.

Fazit

Mit der neuen Firmware-Verwaltung in 3CX V20 Update 10 erhalten Administratoren mehr Flexibilität bei der Pflege ihrer IP-Telefone.

Die von 3CX geprüfte Firmware kann weiterhin als Standard verwendet werden. Gleichzeitig besteht nun die Möglichkeit, Hersteller-Firmware direkt in 3CX zu hinterlegen, für ein bestimmtes Modell als Standard festzulegen oder gezielt einzelnen Telefonen zuzuweisen.

Besonders interessant ist dabei die Möglichkeit, neue Firmware zunächst auf ausgewählten Geräten einzusetzen, ohne die Firmware-Einstellung des gesamten Telefonbestands ändern zu müssen.


3CX Backup & Recovery: Auf den Ernstfall vorbereitet sein

Ein Backup der 3CX-Telefonanlage ist ein wichtiger Bestandteil der Datensicherung. Doch was passiert, wenn die Telefonanlage ausfällt? Entscheidend ist nicht nur, ein Backup zu besitzen, sondern auch zu wissen, wie und wo es wiederhergestellt wird und welche Dienste anschließend überprüft werden müssen.

3CX zeigt in seinem Leitfaden, wie Unternehmen ihre Wiederherstellung planen, Backups absichern und die Telefonanlage nach einem Ausfall wieder in Betrieb nehmen können.

Wiederherstellung im Voraus planen

Nicht jeder Ausfall erfordert dieselbe Vorgehensweise. Bei einem Serverausfall oder einer Migration kann die Wiederherstellung aus einem aktuellen Backup ausreichen. Wenn eine schnellere Wiederherstellung erforderlich ist, kann eine Active-Passive-Failover-Konfiguration infrage kommen, sofern die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind.

Davon zu unterscheiden ist das SIP-Trunk-Failover. Damit kann der Telefonieanbieter Anrufe bei entsprechender Unterstützung umleiten. Es ersetzt jedoch nicht die Wiederherstellung der 3CX-Telefonanlage.

Vor einem Ausfall sollte feststehen:

-Wie schnell muss die Telefonanlage wieder verfügbar sein?
-Wie viele aktuelle Konfigurations- oder Gesprächsdaten dürfen verloren gehen?
-Welche Dienste müssen zuerst wiederhergestellt werden?
-Wer ist für die Wiederherstellung verantwortlich?

Auch externe Abhängigkeiten wie SIP-Trunk-Berechtigungen, DNS, Firewall-Regeln, SBCs, Zertifikate und CRM-Integrationen sollten dokumentiert werden.

Backups erstellen und Wiederherstellung testen

Die 3CX-Telefonanlage sollte regelmäßig automatisierte Backups erstellen. Die Häufigkeit richtet sich danach, wie viele aktuelle Daten das Unternehmen im Ernstfall verlieren kann.

Für die Datensicherung empfiehlt 3CX folgende Maßnahmen:

-Backups regelmäßig planen.
-Mehrere Wiederherstellungspunkte aufbewahren.
-Mindestens eine Kopie außerhalb des PBX-Servers und dessen Ausfallumgebung speichern.
-Gesprächsaufzeichnungen bei Bedarf in die Sicherung aufnehmen.
-Verschlüsselungspasswörter getrennt vom Backup aufbewahren.
-Erfolgreiche und fehlgeschlagene Backups überwachen.

Ein erfolgreich erstelltes Backup beweist allerdings noch nicht, dass sich die Telefonanlage damit wiederherstellen lässt.

Deshalb sollte ein aktuelles Backup regelmäßig in einer sicheren Testumgebung eingespielt werden. Dabei sind Benutzer und Nebenstellen, SIP-Trunks und Durchwahlnummern, ein- und ausgehende Anrufe, Warteschleifen, IVRs, Weiterleitungen, Apps, Telefone und wichtige Integrationen zu überprüfen.

Die Dauer der Wiederherstellung und notwendige manuelle Anpassungen sollten dokumentiert werden. Nach größeren Änderungen an der Telefonanlage, dem Netzwerk, den SIP-Trunks oder Integrationen sollte der Test wiederholt werden.

Die vollständige 3CX-Umgebung wiederherstellen

Bei einer Wiederherstellung müssen neben der Telefonanlage auch die benötigten externen Dienste berücksichtigt werden.

3CX empfiehlt folgende Reihenfolge:

1.Das ausgewählte Backup auf dem Wiederherstellungssystem einspielen.
2.FQDN, Zertifikat, DNS und Netzwerkverbindung überprüfen.
3.SIP-Trunk-Registrierung und Rufnummernzuordnung kontrollieren.
4.Apps, IP-Telefone, SBCs und Gateways wieder verbinden.
5.Integrationen wie CRM, Microsoft 365, Google und SMTP überprüfen.
6.Eingehende, ausgehende und interne Testanrufe durchführen.

Eine erreichbare Admin Console bedeutet nicht automatisch, dass die gesamte Telefonanlage wieder funktioniert.

Vor der Freigabe sollte deshalb aus Sicht der Benutzer geprüft werden, ob Anrufe korrekt vermittelt werden, Telefone und Apps funktionieren, Warteschleifen und IVRs wie vorgesehen arbeiten und alle benötigten Integrationen wieder verfügbar sind.

Nach erfolgreicher Wiederherstellung sollte ein neues Backup erstellt und alle während des Vorfalls vorgenommenen Änderungen dokumentiert werden.

Fazit

Ein Backup bietet die Grundlage für die Wiederherstellung. Erst ein getesteter Wiederherstellungsplan stellt sicher, dass die 3CX-Telefonanlage nach einem Ausfall wieder für die geschäftliche Kommunikation genutzt werden kann.


3CX V20 Update 10: Mehr Freiheit bei der Wahl des SIP-Trunk-Providers

Mit V20 Update 10 führt 3CX eine interessante Änderung beim Thema SIP-Trunks ein. Unternehmen haben künftig mehr Möglichkeiten bei der Auswahl ihres SIP-Trunk-Providers.

Der Grund dafür ist ein neues Interoperabilitätsmodell. Provider müssen nicht mehr zwingend direkt von 3CX getestet werden, um in 3CX verfügbar zu sein. Stattdessen können SIP-Trunk-Provider die vorgesehenen Interoperabilitätstests selbst durchführen und die Ergebnisse anschließend zur Prüfung einreichen.

Damit wird die Auswahl größer – gleichzeitig bleibt transparent, wie ein Provider getestet wurde und wer für die technische Unterstützung verantwortlich ist.

Drei Kategorien für SIP-Trunk-Provider

Mit V20 Update 10 unterscheidet 3CX zwischen drei verschiedenen Kategorien.

3CX Getestet

Bei 3CX Getestet handelt es sich um SIP-Trunk-Provider, die direkt von 3CX getestet wurden.

Für diese Anbieter stellt 3CX entsprechende Konfigurationsanleitungen bereit. Die Provider sind sowohl direkt in der 3CX-Telefonanlage als auch im SIP-Trunk-Verzeichnis auf der 3CX-Website zu finden.

Das ist weiterhin die klassische Variante, bei der 3CX selbst die Interoperabilität überprüft hat.

VoIP-Provider Getestet

Die neue Kategorie VoIP-Provider Getestet ist besonders interessant.

Hier führt der SIP-Trunk-Provider die erforderlichen 3CX-Interoperabilitätstests selbst durch und reicht die Ergebnisse anschließend bei 3CX zur Prüfung ein.

Nach erfolgreicher Freigabe kann der Provider ebenfalls in 3CX und im SIP-Trunk-Verzeichnis von 3CX erscheinen.

Der entscheidende Unterschied: Der Provider selbst bleibt für den laufenden Support sowie für Konfigurations- und technische Fragen verantwortlich.

Community

Die dritte Kategorie ist Community.

Hierbei handelt es sich um Vorlagen, die beispielsweise von 3CX-Partnern, Endkunden oder anderen Mitgliedern der 3CX-Community eingereicht wurden.

Diese Vorlagen können direkt innerhalb der 3CX-Telefonanlage verfügbar sein, werden jedoch nicht im regulären SIP-Trunk-Provider-Verzeichnis auf der 3CX-Website geführt.

Ein Community-Provider ist deshalb nicht automatisch schlecht oder ungeeignet. Allerdings sollte man genauer prüfen, woher die Vorlage stammt und wer bei Problemen unterstützt.

Was bedeutet das für Unternehmen?

Mit V20 Update 10 wird die Auswahl an SIP-Trunk-Providern größer. Gleichzeitig zeigen die Kategorien 3CX Getestet, VoIP-Provider Getestet und Community, wie ein Provider geprüft wurde und wer für Support und Konfiguration verantwortlich ist.

SIP-Trunk mit dem 3CX VoIP Provider Checker testen

Der integrierte VoIP Provider Checker prüft eingehende und ausgehende Anrufe direkt in 3CX. So lässt sich die Kompatibilität eines SIP-Trunks testen, auch wenn der Anbieter nicht klassisch von 3CX gelistet ist.

Was ist mit 3CX SMB?

3CX SMB funktioniert weiterhin ausschließlich mit freigegebenen „3CX Getestet“-Vorlagen.

Fazit

V20 Update 10 bietet mehr Flexibilität bei der Auswahl von SIP-Trunk-Providern. Trotzdem sollte geprüft werden, wie der Provider getestet wurde, welche Konfiguration erforderlich ist und wer im Fehlerfall unterstützt.


3CX-Ansagen klingen verzerrt, zerhackt oder fallen komplett aus? Diese Ursachen solltest du prüfen

Die Ansage im IVR, in der Warteschleife oder in einer Queue klingt plötzlich völlig verzerrt, zerhackt oder wird überhaupt nicht mehr abgespielt?

Das Problem sieht im ersten Moment schnell nach einem fehlerhaften Audiofile aus. Das muss aber nicht unbedingt der Fall sein.

Aus unserer Erfahrung gibt es bei solchen Problemen zwei typische Ursachen:

  • Der 3CX-Dienst, der die Ansagen verarbeitet bzw. cached, benötigt einen Neustart.
  • Die verwendete Audiodatei entspricht nicht dem von 3CX erwarteten Format.

Gerade wenn eine Ansage schon lange problemlos funktioniert hat und plötzlich nicht mehr sauber abgespielt wird, lohnt sich deshalb ein Blick auf die 3CX-Dienste, bevor man die Audiodatei komplett neu erstellt.

1. Ansage hat bisher funktioniert? Dann zuerst den Dienst prüfen

Wenn eine Ansage beispielsweise seit Monaten problemlos läuft und plötzlich verzerrt, abgehackt oder gar nicht mehr abgespielt wird, würden wir nicht sofort die Audiodatei austauschen.

Der Grund: 3CX lädt bzw. cached Audio-Prompts im IVR-Bereich. Dadurch kann es vorkommen, dass eine Datei zwar korrekt auf der Anlage vorhanden ist, der Dienst aber nicht mehr sauber damit arbeitet.

Was kann man also ausprobieren?

In der 3CX-Verwaltung die Dienste öffnen und den entsprechenden Dienst neu starten.

Je nach Version bzw. Einsatzbereich können insbesondere folgende Dienste relevant sein, je nachdem wo die Ansage hinterlegt ist:

  • 3CX IVR Server
  • 3CX Queue Manager
  • 3CX Media Server

Danach sollte die Ansage erneut getestet werden.

Bei einem IVR-Neustart sollte man allerdings beachten: Während der Dienst neu gestartet wird, steht die IVR-Funktion kurzzeitig nicht zur Verfügung. Bestehende Gespräche, die gerade über ein IVR laufen, können dadurch beeinflusst werden.

Für eine produktive Anlage sollte der Neustart deshalb möglichst zu einem passenden Zeitpunkt erfolgen.

In der 3CX zu Systemübersicht und Dienste navigieren.
In der 3CX zu Systemübersicht und Dienste navigieren.

Hier kann man die entsprechenden Dienste neu starten.
Hier kann man die entsprechenden Dienste neu starten.

2. Neue Ansage funktioniert von Anfang an nicht? Format prüfen

Wenn die Ansage gerade neu erstellt oder hochgeladen wurde und von Anfang an nicht korrekt funktioniert, sollte man als Erstes das Audioformat überprüfen.

3CX erwartet für importierte System-Prompts bzw. Ansagen grundsätzlich:

  • WAV
  • PCM
  • Mono
  • 8 kHz
  • 16 Bit

Diese Vorgaben gelten unter anderem für Ansagen in IVRs und Call Queues. 3CX stellt dafür sogar einen eigenen Online Audio Converter zur Verfügung.

Link: https: //www.3cx.com/docs/converting-wav-file/

Eine typische Fehlerquelle ist beispielsweise eine professionelle Sprachaufnahme mit 44,1 kHz oder 48 kHz, Stereo und hoher Qualität.

Auf dem PC klingt diese Datei natürlich hervorragend. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass sie für die Verwendung als 3CX-Prompt geeignet ist.

3. Am einfachsten: Den 3CX Audio Converter verwenden

Wer sich nicht mit Audioformaten beschäftigen möchte, kann den offiziellen 3CX Online Audio Converter verwenden.

Dort wird die Audiodatei hochgeladen und automatisch in das von 3CX erwartete Format umgewandelt.

3CX erlaubt dabei auch Dateien mit anderen Ausgangsformaten und konvertiert diese entsprechend für die Verwendung als System-Prompt.

Das ist insbesondere praktisch, wenn die Ansage beispielsweise von einer Agentur oder einem professionellen Sprecher geliefert wurde.

4. Alternative: Audacity

Wer die Audiodateien lieber selbst bearbeitet, kann beispielsweise Audacity verwenden.

Dort lässt sich die Abtastrate auf 8 kHz setzen und eine Stereoaufnahme auf Mono umwandeln.

Beim Export sollte als Format WAV (Microsoft) signed 16-bit PCM verwendet werden.

3CX beschreibt genau diesen Ablauf auch in der eigenen Dokumentation.

Damit erhält man eine Datei, die dem von 3CX erwarteten Format entspricht.

5. Noch einfacher: Ansage direkt über 3CX aufnehmen

Wenn keine professionelle Sprachaufnahme benötigt wird, gibt es noch eine sehr einfache Möglichkeit:

Die Ansage direkt über 3CX aufnehmen.

Dazu kann die entsprechende Funktion in der 3CX verwendet und die Ansage beispielsweise über eine Nebenstelle eingesprochen werden.

Der große Vorteil:

Man muss sich anschließend nicht um Abtastrate, Bit-Tiefe oder Mono/Stereo kümmern. Die Aufnahme wird von 3CX selbst in der passenden Form verarbeitet.

In den Anrufweiterleitungen und den entsprechenden Warteschleifen lassen sich auch ganz bequem die Ansagen direkt aufnehmen.
In den Anrufweiterleitungen und den entsprechenden Warteschleifen lassen sich auch ganz bequem die Ansagen direkt aufnehmen.

6. Ansage wird immer noch nicht abgespielt? Prüfen, ob die richtige Datei verwendet wird

Wenn eine neue Ansage hochgeladen wurde, aber weiterhin die alte Ansage abgespielt wird, muss nicht zwangsläufig der Upload fehlgeschlagen sein.

Ein Grund kann sein, dass die betreffende Audiodatei vom IVR-Dienst noch aus dem Cache verwendet wird. Ein Neustart des IVR-Dienstes sorgt dafür, dass die Dateien erneut geladen werden.

Daher sollte nach einer Änderung einer Ansage im Zweifel folgender Ablauf durchgeführt werden:

Ansage hochladen → IVR/Queue speichern → IVR-Dienst neu starten → erneut testen.

7. Was wir in der Praxis empfehlen

Bei einer bereits lange funktionierenden Ansage, die plötzlich schlecht klingt, würden wir zunächst den einfachen Weg gehen:

Dienst neu starten und erneut testen.

Ist das Problem danach verschwunden, war vermutlich nicht die Audiodatei selbst das Problem.

Bei einer neuen Ansage, die von Anfang an Probleme macht, sollte dagegen zunächst das Audioformat geprüft werden.

Unser bevorzugter Ablauf sieht deshalb so aus:

  • Hat die Ansage bereits funktioniert?
  • Ja → zuerst IVR-/Media-Dienst prüfen bzw. neu starten.
  • Nein → Audioformat kontrollieren.
  • Audioformat kontrollieren
  • WAV
  • PCM
  • Mono
  • 8 kHz
  • 16 Bit
  • Bei Unsicherheit die Datei konvertieren
  • 3CX Online Audio Converter
  • alternativ Audacity
  • Ansage erneut hochladen
  • IVR-Dienst neu starten, damit die neue Datei sicher neu geladen wird.
  • Von einem echten Telefonanschluss testen.
  • Wichtig: Nicht jedes Audio-Problem ist ein Audiofile-Problem

Wenn beispielsweise nur eine bestimmte Ansage betroffen ist und diese gerade neu hochgeladen wurde, ist das Format ein guter erster Ansatzpunkt.

Wenn dagegen mehrere vorhandene Ansagen gleichzeitig plötzlich verzerrt oder gar nicht mehr abgespielt werden, obwohl sie vorher über lange Zeit funktioniert haben, sollte man auch die 3CX-Dienste und den Media-/IVR-Bereich überprüfen.

Fazit

  • Eine kaputte oder verzerrte 3CX-Ansage bedeutet nicht automatisch, dass die Sprachaufnahme neu gemacht werden muss.
  • Bei einer alten, bisher funktionierenden Ansage zuerst den IVR-/Media-Bereich prüfen und gegebenenfalls den Dienst neu starten.
  • Bei einer neuen Ansage zuerst das Audioformat prüfen.
  • Mit WAV, PCM, Mono, 8 kHz und 16 Bit liegt man bei klassischen 3CX-Ansagen auf der sicheren Seite. Für die schnelle Konvertierung stellt 3CX selbst einen Online Audio Converter bereit; alternativ funktioniert Audacity sehr gut.
  • Und wer sich die ganze Formatgeschichte sparen möchte, kann die Ansage direkt über 3CX aufnehmen lassen.Damit lassen sich viele der typischen Probleme mit IVR-, Queue- und Systemansagen bereits ohne aufwendige Fehlersuche beheben.

3CX V20 Update 10: Ausgehende Rufnummer vor dem Anruf auswählen

Mit 3CX V20 Update 10 gibt es eine praktische Neuerung für Unternehmen, die mehrere Rufnummern, Standorte oder Geschäftsbereiche über eine Telefonanlage verwalten.

Ab sofort können Administratoren ihren Benutzern erlauben, vor einem externen Anruf selbst auszuwählen, welche der ihnen zugewiesenen Rufnummern als ausgehende Rufnummer verwendet werden soll. Dadurch muss der Mitarbeiter weder die Nebenstelle wechseln noch müssen für jede Rufnummer eigene Outbound Rules eingerichtet werden.

Mehrere Rufnummern - eine Nebenstelle

In vielen Unternehmen ist es üblich, dass ein Mitarbeiter für mehrere Standorte, Abteilungen oder Marken telefoniert. Bislang musste die richtige Rufnummer oft über Outbound Rules eingestellt werden.

Mit Update 10 wird das jetzt viel einfacher. Der Benutzer kann direkt im Dialer auswählen, über welche Rufnummer der Anruf getätigt werden soll.

Neben der normalen Standardroute werden die Rufnummern angezeigt, die der jeweiligen Nebenstelle direkt zugewiesen sind.

Wählt der Benutzer eine dieser Rufnummern aus, verwendet 3CX automatisch den zugehörigen SIP-Trunk und übermittelt die ausgewählte Rufnummer als Caller ID.

So funktioniert die Auswahl

Der Nutzer kann weiterhin ganz einfach die Standardroute verwenden. In diesem Fall funktionieren wie gewohnt die vorhandenen Ausgangsregeln.

Als Alternative lässt sich eine der direkt zugewiesenen DIDs auswählen. Die gewählte DID bestimmt dabei sowohl den verwendeten SIP-Trunk als auch die ausgehende Rufnummer.

Ein Beispiel: Ein Mitarbeiter betreut Kunden aus zwei unterschiedlichen Standorten. Mit Update 10 kann er vor dem Anruf entscheiden, ob der Kunde die Nummer des ersten oder des zweiten Standorts sieht – ohne dabei die Nebenstelle wechseln zu müssen.

Funktion in 3CX aktivieren

Die Funktion ist standardmäßig deaktiviert und muss zunächst durch den Administrator freigeschaltet werden.

Dazu geht man in der 3CX Admin Console zu:

Admin → System → Optionen → Apps

Dort wird die Option „Ermoglichen Sie Nutzern die Auswahl der ausgehenden Route und der Anrufer-ID.“ aktiviert und anschließend gespeichert.

Nach der Aktivierung steht die Auswahl in den unterstützten 3CX Apps zur Verfügung. Zusätzliche Outbound Rules sind für die Auswahl einer direkt zugewiesenen DID nicht notwendig.

Verfügbar in PWA, Web Client sowie den mobilen Apps

Die neue Auswahl funktioniert im 3CX Web Client, in der PWA sowie in den aktuellen Android- und iOS-Apps. Benutzer können vor dem Start eines externen Anrufs auswählen, welche der ihnen zugewiesenen Rufnummern als ausgehende Rufnummer verwendet werden soll.

Die Auswahl steht damit auf allen gängigen unterstützten Plattformen zur Verfügung und kann direkt im jeweiligen Client vorgenommen werden.

Welche Rufnummern können ausgewählt werden?

Wichtig ist aber, dass nur DIDs angezeigt werden, die direkt einer Nebenstelle zugeordnet sind.

Eine Rufnummer, die nur einer Abteilung, einer Warteschlange oder einer Ring Group zugewiesen ist, kann dadurch nicht automatisch von jedem Mitarbeiter gewählt werden.

Deshalb sollte vor der Aktivierung geprüft werden, welche DIDs den einzelnen Nebenstellen zugeordnet sind.

Sicherheits- und Routing-Regeln bleiben bestehen

Bei der manuellen Auswahl der Anruferkennung bleiben die vorhandenen Schutzmaßnahmen von 3CX aktiv.

Notrufnummern haben immer Vorrang vor der ausgewählten Rufnummer und dem ausgewählten SIP-Trunk. Auch bestehende Einschränkungen für gesperrte Länder werden weiterhin beachtet.

Fazit

Die neue Funktion in 3CX V20 Update 10 macht den Umgang mit vielen ausgehenden Rufnummern viel einfacher.

Besonders Unternehmen mit mehreren Standorten, Marken oder Geschäftsbereichen profitieren davon. Die Mitarbeiter können schon vor dem Anruf wählen, welche geschäftliche Rufnummer dem Gesprächspartner angezeigt werden soll.

Der große Vorteil ist: Es brauchen keine zusätzlichen Outbound Rules mehr. Die Auswahl geht direkt im 3CX Client, und 3CX ordnet automatisch die passende SIP-Trunk zu.

Für Unternehmen, die schon mehrere DIDs nutzen, ist diese Funktion eine kleine, aber sehr praktische Neuerung in Update 10.


3CX V20 Update 10: Eigene Wartemusik für Abteilungen

Mit dem V20 Update 10 erweitert 3CX die Möglichkeiten für die individuelle Gestaltung von Wartemusik. Ab sofort kann die Music on Hold nicht mehr nur systemweit, sondern auch für einzelne Abteilungen festgelegt werden.

Damit lässt sich die Warteschleife besser an die jeweilige Abteilung, Sprache oder das Unternehmen anpassen.

Eigene Wartemusik pro Abteilung

Bisher wurde die Wartemusik grundsätzlich zentral für die gesamte 3CX-Telefonanlage konfiguriert. Mit Update 10 können Abteilungen nun eigene Audiodateien verwenden.

Die Einstellung finden Sie in der 3CX Admin Console unter Admin → Abteilungen. Dort wählen Sie die gewünschte Abteilung aus und wechseln in den Bereich Optionen.

Für die jeweilige Abteilung stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Es kann weiterhin die systemweit konfigurierte Wartemusik verwendet werden. Alternativ lässt sich eine eigene WAV-Datei hochladen oder eine Ansage direkt über ein Mikrofon, IP-Telefon oder die 3CX App aufnehmen. Auch bereits vorhandene Ansagen aus der Shared Library können verwendet werden.

Das ist beispielsweise praktisch, wenn die Vertriebsabteilung andere Ansagen als der Support verwenden soll oder unterschiedliche Abteilungen in verschiedenen Sprachen arbeiten. Auch kurze Hinweise, Informationen oder individuelle Ansagen können so gezielt für eine Abteilung hinterlegt werden.

Wartemusik im Multi-Company-Betrieb

Besonders interessant ist die Funktion für 3CX-Installationen mit mehreren Unternehmen. Hier kann jedes Unternehmen seine eigene Wartemusik und Ansagen verwenden, ohne dass dafür eine gemeinsame Audiodatei für die gesamte Telefonanlage genutzt werden muss.

Der jeweilige Company Owner kann die Einstellung direkt über das Admin-Dashboard des Unternehmens verwalten. Die hinterlegten Audiodateien bleiben dabei auf Ebene des jeweiligen Unternehmens bzw. der Abteilung.

Fazit

Die neue Department Music on Hold Funktion ist zwar eine kleine Erweiterung, bietet im Alltag aber deutlich mehr Flexibilität. Besonders Unternehmen mit mehreren Abteilungen, unterschiedlichen Sprachen oder einer Multi-Company-Konfiguration können ihre Wartemusik und Ansagen jetzt gezielter anpassen.

Mit V20 Update 10 wird die 3CX-Telefonanlage damit an einer weiteren Stelle individueller konfigurierbar.


3CX-Lizenz verlängert, aber Anlage zeigt weiterhin „abgelaufen“? Das kannst du tun

Die 3CX-Lizenz wurde zwar verlängert, aber in der Anlage steht weiterhin ein abgelaufenes Datum?

Das sieht zunächst nach einem Lizenzproblem aus, ist aber nicht unbedingt eines. Trotz bestätigter Verlängerung, kann es sein, dass die 3CX-Anlage die neuen Lizenzinformationen noch nicht abgerufen hat.

Lizenz verlängert – aber die Anlage zeigt noch den Status *läuft aus* an

Die Lizenzinformationen werden von der 3CX-Anlage regelmäßig mit den 3CX-Servern abgeglichen. Funktioniert dieser Abruf einmal nicht korrekt, kann die Anlage weiterhin mit den alten Lizenzinformationen arbeiten.

Das kann beispielsweise passieren, wenn:

  • ein 3CX-Dienst nicht korrekt läuft oder sich aufgehängt hat
  • die Lizenzinformationen nicht aktualisiert wurden
  • die Anlage den 3CX-Server nicht erreichen kann
  • DNS-Auflösung oder Firewall-Regeln die Verbindung zu den 3CX-Servern verhindern
  • die verwendete 3CX-Version bereits zu alt ist

Was ist zu tun?

Lizenz manuell aktualisieren

Bevor man sich auf eine längere Fehlersuche begibt, sollte man zunächst versuchen, die Lizenzinformationen manuell neu abzurufen.

In der 3CX Admin Konsole findet man die entsprechenden Informationen unter:

System → Systeminformationen

Dort befindet sich im Bereich Edition und gleichzeitige Gespräche das aktuelle Lizenz- und das Ablaufdatum.

Klicke auf das angezeigte Ablaufdatum. Anschließend kannst du oben rechts über das Aktualisieren-Symbol die Lizenzinformationen erneut von den 3CX-Servern abrufen.

Nach kurzer Zeit sollte dort das neue Ablaufdatum erscheinen.

Lizenzstatus unter Systemübersicht prüfen
Lizenzstatus unter Systemübersicht prüfen
Aktualisieren des Status, um die Informationen zum Abrufen manuell anzustoßen.
Aktualisieren des Status, um die Informationen zum Abrufen manuell anzustoßen.

Wenn das Aktualisieren nicht hilft: Dienste neu starten

Bleibt weiterhin das alte Ablaufdatum stehen, lohnt sich als nächster Schritt ein Neustart der 3CX-Dienste bzw. der gesamten Anlage.

Das klingt zunächst simpel, kann aber tatsächlich die Lösung sein.

Wichtig ist dabei: Ein Neustart ist nicht deshalb notwendig, weil die Lizenzverlängerung selbst erst dadurch gültig wird. Die Lizenz wurde bereits verlängert. Der Neustart hilft vielmehr dabei, einen festhängenden oder nicht sauber aktualisierten Zustand der Anlage zu beheben.

Achtung: bei einem Neustart oder dem Neustart einiger Dienste kann die Telefonie kurz ausfallen.

Auch die 3CX-Version prüfen

Wenn die Lizenz trotz Aktualisierung und Neustart weiterhin nicht korrekt erkannt wird, sollte man unbedingt prüfen, auf welchem Update-Stand die Anlage läuft.

3CX hat in der Vergangenheit mehrfach Änderungen an der Lizenzaktivierung vorgenommen. Bei älteren Versionen waren beispielsweise spezielle Updates notwendig, damit die Lizenzzertifikate weiterhin aktualisiert werden konnten.

Ist die Anlage auf einem deutlich älteren Update-Stand, sollte sie zunächst auf einen aktuellen, unterstützten Stand gebracht werden, womit sich i.d.R. das Problem meist schon direkt beheben lässt.

Bei V20 ist aktuell Update 9  Build 995 der reguläre aktuelle Stand. Update 10 befindet sich derzeit noch in der Alpha-Phase und sollte daher nicht auf Produktivsystemen eingesetzt werden.

Netzwerk und DNS nicht vergessen

Wenn sich die Lizenz überhaupt nicht aktualisieren lässt, muss nicht zwingend die 3CX selbst das Problem sein.

Die Anlage muss die 3CX-Aktivierungsserver erreichen können. Funktioniert beispielsweise die DNS-Auflösung nicht oder blockiert eine Firewall die Verbindung, kann die Lizenzinformation nicht aktualisiert werden.

Wenn das manuelle Aktualisieren also dauerhaft fehlschlägt, sollte man neben der 3CX-Version auch folgende Punkte prüfen, auch wenn einige davon simpel erscheinen:

  • Internetverbindung der 3CX?
  • Kann die Anlage die benötigten 3CX-Dienste erreichen?
  • Funktioniert die DNS-Auflösung?
  • Blockiert eine Firewall oder ein Security-System die Verbindung?
  • Ist die Anlage auf einem aktuellen, unterstützten 3CX-Update?

Kurz nochmal zusammengefasst:

  • Lizenz im 3CX-Portal auf die erfolgreiche Verlängerung prüfen.
  • In der 3CX unter System → Systeminformationen → Edition und gleichzeitige Gespräche das Ablaufdatum kontrollieren.
  • Über das Aktualisieren-Symbol die Lizenzinformationen erneut abrufen.
  • Wenn nötig, 3CX-Dienste bzw. die Anlage neu starten.
  • Bleibt die Lizenz weiterhin abgelaufen, Update-Stand, DNS, Firewall und Erreichbarkeit der 3CX-Aktivierungsserver prüfen.
  • Bei älteren Versionen auf einen aktuellen, unterstützten 3CX-Stand aktualisieren.

In den meisten Fällen ist die Lizenz also nicht „weg“ – die Anlage hat schlicht noch nicht die aktuelle Information erhalten.