Ausblick auf 3CX Update 8 - KI, M365-Sync und neue On-Premise-Features

Im 3CX Webinar wurden mehrere neue und weiterentwickelte Funktionen vorgestellt, die sowohl für Administratoren als auch für Unternehmen praxisrelevant sind. Im Fokus standen dabei KI-gestützte Features, Microsoft-365-Integration sowie Verbesserungen im Bereich Warteschleifen, Rufgruppen und Analyse.

Nachfolgend fassen wir die wichtigsten Punkte strukturiert zusammen und ordnen sie technisch ein.

Shared Mailboxen für Warteschleifen und Rufgruppen

Künftig können Shared Mailboxen direkt für Warteschleifen und Rufgruppen verwendet werden.
Das vereinfacht die Verwaltung erheblich, da Voicemail-Nachrichten zentral bereitgestellt und von mehreren Mitarbeitern gemeinsam bearbeitet werden können – insbesondere sinnvoll für Support-, Sales- oder Zentralsekretariate.

Microsoft 365 Department Sync

Mit dem M365 Department Sync wird die Synchronisation von Abteilungen zwischen Microsoft 365 und 3CX deutlich verbessert.
Abteilungen können automatisch übernommen und aktuell gehalten werden, was den Administrationsaufwand reduziert und die Konsistenz zwischen beiden Systemen sicherstellt.

KI-Sprachunterstützung: 10 Stimmen, 50 Sprachen

Die neue KI-Sprachausgabe unterstützt:

- 10 unterschiedliche Stimmen

- 50 Sprachen

Damit lassen sich IVRs, Ansagen und automatisierte Sprachdialoge deutlich flexibler und internationaler gestalten.

Boss-Secretary-Funktion

Die klassische Boss-Secretary-Funktion wurde weiterentwickelt.
Anrufe können intelligent gefiltert, angekündigt oder priorisiert weitergeleitet werden – abhängig von Status, Uhrzeit oder Anruferkennung.

Automatische Spracherkennung

Die automatische Spracherkennung erkennt selbstständig die Sprache des Anrufers und passt Ansagen oder KI-Interaktionen entsprechend an.
Dabei ist auch ein Live-Wechsel der Sprache während des Gesprächs möglich - wechselt der Anrufer beispielsweise von Englisch zu Italienisch oder Deutsch, passt sich das System dynamisch an.
Das reduziert manuelle IVR-Verzweigungen und verbessert die Benutzerführung erheblich.

On-Premise Transkription (DSGVO Relevant)

Ein besonders wichtiger Punkt: On-Premise Transkription.

Die Sprach-zu-Text-Verarbeitung erfolgt lokal auf dem eigenen System – ohne externe Cloud-Dienste.
Dies ist insbesondere für datenschutzsensible Umgebungen relevant.

3CX Hardware-Empfehlung für On-Premise Transkription

Für den produktiven Einsatz empfiehlt 3CX folgende Mindestanforderungen:

GPU: NVIDIA RTX 5090 mit 32 GB VRAM

CPU: mindestens 6 Cores

RAM: mindestens 24 GB

Storage: mindestens 20 GB freier Speicher

Betriebssystem: Debian 12

Bei höherem Transkriptions- oder KI-Output kann eine zweite RTX 5090 erforderlich sein.

SIP Checker

Mit dem neuen SIP Checker wird die Analyse von SIP-Trunks und Signalisierung vereinfacht.
Fehler, Inkonsistenzen oder Konfigurationsprobleme lassen sich schneller identifizieren, was die Inbetriebnahme und Fehlersuche deutlich beschleunigt.

Automatische Spam-Erkennung

Mit der automatischen Spam-Erkennung wird der Schutz vor unerwünschten Anrufen weiter verbessert. Eingehende Gespräche werden anhand verschiedener Merkmale analysiert und potenzielle Spam- oder Robocalls frühzeitig erkannt.

Verdächtige Anrufe können automatisch markiert, blockiert oder gezielt umgeleitet werden. Dadurch werden Mitarbeiter entlastet, Störungen im Tagesgeschäft reduziert und die Erreichbarkeit für relevante Anrufer verbessert.

Fazit

Mit dem kommenden 3CX Update 8 wird der Funktionsumfang in mehreren zentralen Bereichen deutlich erweitert. Besonders im Fokus stehen KI-gestützte Funktionen, eine verbesserte Microsoft-365-Integration sowie neue Möglichkeiten zur lokalen Verarbeitung sensibler Daten.

Features wie automatische Spracherkennung mit Live-Sprachwechsel, On-Premise-Transkription, intelligente Spam-Erkennung und vereinfachte Verwaltung von Warteschleifen und Rufgruppen tragen dazu bei, Abläufe effizienter und nutzerfreundlicher zu gestalten.

Gerade für Unternehmen mit hohen Anforderungen an Datenschutz, Skalierbarkeit und Integration in bestehende IT-Umgebungen bieten die angekündigten Neuerungen einen klaren Mehrwert. Wir empfehlen, die geplanten Funktionen frühzeitig in die eigene System- und Kapazitätsplanung einzubeziehen und bestehende 3CX-Installationen entsprechend vorzubereiten.


3CX Free Edition: Rückkehr der kostenlosen Lizenz

3CX hat offiziell die Rückkehr einer kostenfreien Einstiegsvariante angekündigt. Als 4SC-Variante der neuen Basic Edition richtet sich dieses Angebot gezielt an Hobbyisten, Kleinst-Setups und Bildungseinrichtungen, die eine professionelle Kommunikationslösung ohne Lizenzkosten suchen.

Fokus auf Apps und Flexibilität

Die neue Free Edition ist darauf ausgelegt, Komplexität zu reduzieren. Statt aufwendiger Konfigurationen von Tischtelefonen setzt 3CX hier voll auf den modernen Web Client und die mobilen Apps (iOS/Android/Windows). Dies spart nicht nur Hardwarekosten, sondern macht das System sofort einsatzbereit für Teams, die mobil und flexibel arbeiten müssen.

Die wichtigsten Features im Überblick:

4 gleichzeitige Anrufe (4SC): Ideal für kleinste Teams und Testumgebungen.

Funktionsvielfalt: Inklusive Multi-Level IVR (Anrufbeantworter), Ring-Gruppen und Live Chat Integration.

Freie SIP-Trunk-Wahl: Nutzen Sie Ihren bevorzugten Anbieter für maximale Kostenkontrolle.

Self-Hosted: Die Anlage kann on-premise oder in einer eigenen Cloud (z. B. AWS, Azure, Google Cloud oder DigitalOcean etc.) betrieben werden.

Wichtiger Hinweis zum Hosting und Downgrade

Ein entscheidender Punkt: Die Free Edition beinhaltet kein Hosting durch 3CX. Nutzer, die aktuell eine 4SC PRO-Lizenz besitzen und nicht verlängern möchten, haben die Möglichkeit eines Downgrades auf die Free Basic Edition. In diesem Fall muss jedoch der Umzug auf ein eigenes Hosting erfolgen.

Diese Edition bietet eine hervorragende Basis, um die Leistungsfähigkeit moderner VoIP-Kommunikation unverbindlich kennenzulernen. In einer Welt, in der jede Verbindung zählt – fast so essenziell wie die Ausrüstung für eine wichtige Mission – stellt 3CX hiermit wieder die Weichen für einen einfachen Einstieg.

Bleiben Sie informiert: Weitere Details zum offiziellen Release folgen mit dem kommenden Update 8.


3CX Version 18: App-Support eingestellt

3CX hat den App-Support für Version 18 vollständig eingestellt. Die mobilen Apps für Android und iOS sowie der Windows-Client können sich nicht mehr mit einer 3CX-Anlage auf Basis von V18 verbinden. Damit entfällt die Nutzung der App-basierten Telefonie für alle Systeme, die weiterhin auf dieser Version betrieben werden.

Version 18 hat bereits vor einiger Zeit den End-of-Life-Status erreicht. Sicherheitsupdates und Weiterentwicklungen wurden eingestellt, der App- und Push-Support jedoch noch übergangsweise verlängert. Diese Übergangsphase ist nun beendet. 3CX konzentriert sich vollständig auf die aktuelle Version 20, um neue Funktionen, Sicherheitsanforderungen und Betriebssystem-Updates zuverlässig abbilden zu können.

Auswirkungen auf bestehende Installationen

Für Unternehmen, die weiterhin 3CX V18 einsetzen, hat dies unmittelbare Folgen. Mobile Nutzer erhalten keine Anrufe mehr über die App, Push-Benachrichtigungen funktionieren nicht mehr und auch der Windows-Softphone-Client ist nicht mehr nutzbar. Besonders betroffen sind Arbeitsplätze im Homeoffice, im Außendienst oder Szenarien, in denen Softphones statt Tischtelefone eingesetzt werden.

Der Betrieb der Anlage an sich ist zwar weiterhin möglich, die Nutzung moderner Clients ist jedoch stark eingeschränkt. Damit verliert das System einen wesentlichen Teil seiner Alltagstauglichkeit.

Warum ein Upgrade notwendig ist

Ein Upgrade auf die aktuelle Version 20 ist erforderlich, um die volle Funktionalität der mobilen und Desktop-Apps wiederherzustellen. Darüber hinaus bietet V20 eine modernisierte Plattform, verbesserte Sicherheitsmechanismen und eine langfristige Unterstützung durch 3CX.

Unternehmen, die den Versionswechsel bislang aufgeschoben haben, sollten nun aktiv werden. Ein geplanter Upgrade-Prozess mit Tests, Backup und Nutzerinformation hilft dabei, Ausfälle im laufenden Betrieb zu vermeiden.

Fazit

Mit dem Ende des App-Supports für 3CX Version 18 ist der Weiterbetrieb ohne Einschränkungen nicht mehr möglich. Wer weiterhin auf mobile Erreichbarkeit und Softphone-Arbeitsplätze angewiesen ist, kommt an einem Upgrade auf Version 20 nicht vorbei. Eine frühzeitige Planung sorgt dafür, dass die Umstellung kontrolliert und ohne unnötige Unterbrechungen erfolgt.


3CX Enterprise Plus Edition – was sie ist und was nicht

Immer wieder taucht bei Kunden und Partnern die Frage auf, ob 3CX Enterprise Plus eine „höhere“ oder „bessere“ Version der klassischen 3CX Enterprise Edition ist. Genau hier lohnt sich ein genauer Blick – denn dieses Verständnis ist falsch.

Enterprise Plus ist kein Upgrade von Enterprise

Das Wichtigste gleich zu Beginn:

Die 3CX Enterprise Edition enthält bereits alle klassischen Enterprise‑Funktionen.

Enterprise Plus ist keine Erweiterung, kein Add‑on und kein Upgrade der Enterprise Edition.

Stattdessen handelt es sich um eine separate, klar abgegrenzte Lizenzvariante, die sich ausschließlich an kleinere Installationen richtet.

Klare Rahmenbedingungen von 3CX Enterprise Plus

Laut offizieller 3CX‑Dokumentation gilt:

Enterprise Plus ist nur für 8 SC und 16 SC verfügbar

Sie richtet sich an Umgebungen mit bis ca. 80 Nutzern

Fokus liegt ausschließlich auf cloud‑basierter KI‑Transkription

Der eigentliche Zweck von Enterprise Plus

3CX Enterprise Plus wurde eingeführt, um KI‑basierte Anruf‑Transkription auch dort nutzbar zu machen, wo:

-keine eigene KI‑Infrastruktur vorhanden ist
-keine GPUs betrieben werden sollen
-der administrative Aufwand minimal bleiben soll

Die eigentliche Sprachverarbeitung erfolgt dabei nicht lokal, sondern über von 3CX angebundene externe KI‑Dienste. Technisch bedeutet das, dass die Audiodaten die lokale 3CX‑Installation verlassen und zur Verarbeitung an einen Cloud‑basierten KI‑Dienst weitergegeben werden, der von 3CX integriert wird.

Wichtig ist hier die saubere Einordnung: Es handelt sich nicht um eine lokal betriebene KI‑Funktion innerhalb der 3CX‑Anlage. Die Transkription wird über eine externe KI‑Plattform realisiert, die 3CX zentral anbindet und verwaltet. Für den Administrator bleibt das transparent – es gibt keine eigene KI‑Installation, keine GPU‑Server und keinen zusätzlichen Wartungsaufwand.

Dafür setzt 3CX auf vordefinierte Transkriptions‑Pakete, die direkt an die jeweilige Enterprise‑Plus‑Lizenz gekoppelt sind.

Enterprise vs. Enterprise Plus – korrekt eingeordnet

An dieser Stelle ist eine klare sprachliche Einordnung wichtig, da die beiden Editionen häufig direkt miteinander verglichen werden – oft mit der falschen Annahme, Enterprise Plus sei eine „höhere“ Stufe.

Die Enterprise Edition bleibt die vollwertige und flexibel einsetzbare Plattform. Sie bietet den kompletten Funktionsumfang ohne künstliche Einschränkungen bei den gleichzeitigen Gesprächen und erlaubt es, KI-Funktionen lokal oder in eigenen Cloud-Umgebungen zu betreiben. Architektur, Skalierung und Infrastruktur lassen sich hier frei planen.

Enterprise Plus hingegen setzt bewusst Grenzen. Der funktionale Umfang der Telefonanlage selbst unterscheidet sich nicht, die Lizenz ist jedoch auf 8 oder 16 gleichzeitige Gespräche begrenzt und die KI-Transkription ist ausschließlich über angebundene Cloud-Dienste nutzbar. Wachstum, individuelle KI-Architekturen oder größere Szenarien sind damit nicht vorgesehen.

Der Unterschied liegt also nicht im „Mehr an Funktionen“, sondern im Lizenzmodell und im technischen Ansatz.

Enterprise Plus ist kein besseres Enterprise – sondern ein bewusst vereinfachtes Enterprise für klar definierte Einsatzszenarien.

Fazit

Enterprise Plus ist eine sehr gezielte Lizenz für einen klar definierten Anwendungsfall:

-kleine 3CX‑Installationen
-Wunsch nach KI‑Transkription
-kein Interesse an eigener KI‑Hardware

Für alles darüber hinaus – insbesondere bei:

-steigender Nutzerzahl
-mehreren Standorten
-hohen Verfügbarkeitsanforderungen
-individuellen Architektur‑Wünschen

bleibt die klassische 3CX Enterprise Edition die richtige Wahl.


Die neuen Yealink T8-Modelle – Was die neue Business-Klasse wirklich kann

Die neue Yealink T8-Serie setzt dort an, wo die T5-Serie aufgehört hat – moderne Optik, starke Hardware und ein klares Ziel: VoIP-Telefone wieder ein Stück smarter, schneller und einfacher zu machen. Statt überladener Features setzt Yealink dabei auf Performance, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit.

In diesem Blog schauen wir uns an, was die neue Generation wirklich bringt – und ob sich ein Upgrade lohnt.

Neue Hardware, neues Design

Mit der T8-Serie bringt Yealink ein Design, das sichtbar moderner wirkt:

- Deutlich größerer und schärferer Bildschirm
- Schlankere Bauform
- Bessere Tasten und ergonomischere Bedienung
- Neue Standfuß-Optionen mit stabilerem Winkel

Smart Noise Cancellation & HD Audio

Um Gespräche klarer zu machen, hat Yealink die Noise Proof Technology verbessert.

Die neuen T8-Modelle filtern:
- Tastaturgeräusche
- Hintergrundgespräche
- Lüfter, Klimaanlagen, Bürogeräusche
…und sorgen für eine HD-klare Sprachqualität, selbst in Großraumbüros.

Verbesserte Performance

Die neue Hardwareplattform ist deutlich schneller:
- Kürzere Boot-Zeiten
- Schnellere Menü-Navigation
- Stabilere Provisionierung
- Bessere Firmware-Basis für kommende Features
Gerade bei großen Installationen (3CX, SWYX/Enreach, Pascom) macht das einen spürbaren Unterschied.

Optimierte Sicherheitsstandards

Yealink setzt in der T8-Generation stärker auf Sicherheit:
- SHA-256 Zertifikate
- SRTP & TLS 1.2
- Sichere Provisionierung über HTTPS
- Neuer Secure Boot Prozess
Damit erfüllen die Telefone die aktuellen Anforderungen vieler Firmen und Behörden.

Für wen lohnt sich das Upgrade?

Die T8-Serie lohnt sich besonders für:
Firmen, die noch T3- oder alte T4-Modelle nutzen
- Callcenter mit Fokus auf Sprachqualität
- Unternehmen mit hohen Sicherheitsanforderungen
- Firmen, die modernere Hardware wollen (große Displays, USB Headsets)
- Neue VoIP-Installationen 2025+

Die Yealink T8-Modelle bringen echten Fortschritt

Die neue Serie ist nicht nur ein kosmetisches Update. Yealink hat die Telefone schneller, sicherer und hochwertiger gemacht – mit klarer Ausrichtung auf moderne VoIP-Umgebungen.
Wenn du ein Upgrade oder eine neue Installation planst, ist die T8-Serie definitiv die richtige Wahl.


3CX bringt die Basic Edition zurück

Wenn es in der Kommunikation nur um eines geht – dass der Anruf klappt – dann ist jetzt Schluss mit Feature-Overkill: die neue Basic Edition von 3CX setzt auf das Wesentliche. Gute Nachrichten für Firmen, die zuverlässige Telefonie brauchen, nicht gängeln lassen wollen – und dabei den Geldbeutel schonen.

Was ist neu?

3CX launcht mit Update 8 die Basic Edition: Ein minimalistisches, aber modernes Telefonsystem, das auf das Wesentliche setzt: zuverlässig, sicher und gut verwaltbar.

Warum das Ganze?

Nicht jedes Unternehmen braucht komplexe CRM-Integrationen, KI-Agenten oder Call-Center-Funktionen. Gerade für Hotels, Schulen, Fabriken oder Büros mit klarem Fokus auf klassische Telefonie ist ein schlankes System oft mehr als ausreichend.

Was ist drin – und was nicht?

Zu den enthaltenen Features zählen unter anderem: Paging / Intercom, Fax, Single Sign-On (SSO), BLF-Tasten und einfache Berichte.
Wichtige, aber nicht enthaltene Funktionen sind hingegen: CRM-Anbindung, API, Hot-Desking, Brücken zwischen mehreren Standorten etc.

Preis & Lizenzmodell

Die Basic Edition ist rund 20 % günstiger als die PRO-Version und bleibt beim bekannten SIM-Call-Modell: Abgerechnet wird nicht pro Nutzer, sondern nach gleichzeitigen Gesprächen. Dadurch bleibt die Lösung vor allem bei kleineren Setups und geringem Anrufvolumen sehr kosteneffizient. Die folgende Tabelle zeigt die Jahrespreise der Basic Edition je nach Kanalstufe.*

*Die voraussichtliche Preisgestaltung sieht wie folgt aus. Es gelten die Bestimmungen zur maximalen Anzahl an Nebenstellen.

Die 3CX Basic Edition wird mit Update 8 verfügbar sein.

Für wen ist das interessant?

Die Basic Edition richtet sich an Unternehmen, die ein stabiles und modernes Telefonsystem benötigen, aber keinen Wert auf komplexe Integrationen oder Automatisierungsfunktionen legen. Sie eignet sich besonders für kleinere bis mittlere Setups, bei denen klassische Telefonie im Mittelpunkt steht und der Fokus auf einer einfachen, zuverlässigen Lösung liegt. Auch für Organisationen, die bewusst budgetfreundlich planen und keine erweiterten Features wie CRM-Anbindung, Hot-Desking oder Standortvernetzungen brauchen, ist die Edition eine passende Wahl.

Einschätzung

Die Basic Edition ist ein sinnvoller Schritt: ein fokussiertes Telefoniesystem ohne Zusatzballast und zu einem attraktiven Preis. Für viele Umgebungen dürfte die Kombination aus einfacher Verwaltung, modernen Kernfunktionen und günstigem Lizenzmodell völlig ausreichend sein. Wer später mehr Features benötigt, kann jederzeit auf PRO oder höhere Editionen umsteigen.


3CX PWA (Desktop-App im Browser) – Audio-Probleme unter Windows 11

Sollte es Probleme mit der 3CX PWA-App, also der App auf dem PC geben, liegt dies sehr wahrscheinlich an den Browser Einstellungen oder an den Einstellungen des Windows-PC selbst. In Verbindung mit einem Windows 11 Rechner treten diese Probleme nun häufiger auf. Dies liegt an den Berechtigungen und Einstellungen.

Fehlerbilder

  • Erstes Gespräch des Tages hat keinen Ton.
  • In den ersten Sekunden ist man nicht zu hören.
  • Klingeln/Benachrichtigungen kommen unzuverlässig an.

Problem Behebung

Richtiges Gerät in der App wählen, 3CX Seite prüfen:

3CX Webclient/PWA: Einstellungen → Audio/Video → gewünschtes Mikro, Lautsprecher, Klingelton-Gerät auswählen und Test abspielen. Prüfen, ob die Headset Integration verfügbar und verbunden ist.

Sollte unter Audio/Video in der 3CX die Headset Integration leer sein oder ein rote Fehlermeldung, wählen Sie die entsprechende Integration (in diesem Fall Yealink) und klicken Sie unten auf Headset verbinden. Lautsprecher und Mikrofon müssen korrekt ausgewählt sein (Unser Fall Yealink WH64)
Sollte unter Audio/Video in der 3CX die Headset Integration leer sein oder ein rote Fehlermeldung, wählen Sie die entsprechende Integration (in diesem Fall Yealink) und klicken Sie unten auf Headset verbinden. Lautsprecher und Mikrofon müssen korrekt ausgewählt sein (Unser Fall Yealink WH64)

Windows: Einstellungen → System → Sound → Lautstärkemixer „Standardgerät“ und „Standard-Kommunikationsgerät“ korrekt setzen. Prüfen, ob unter System, aber auch unter der entsprechenden App das richtige Headset ausgewählt ist.

Im System prüfen, ob unter Lautstärkemixer die Lautstärke nicht zu niedrig ist und ob das richtige Ein-sowie Ausgabegerät gewählt wurde- es gilt allgemein und für die App speziell zu prüfen. Z.B. sollte hier bei beiden das Yealink WH64 gewählt sein, welches in diesem Fall benutzt wird.
Im System prüfen, ob unter Lautstärkemixer die Lautstärke nicht zu niedrig ist und ob das richtige Ein-sowie Ausgabegerät gewählt wurde- es gilt allgemein und für die App speziell zu prüfen. Z.B. sollte hier bei beiden das Yealink WH64 gewählt sein, welches in diesem Fall benutzt wird.

Windows-11 Berechtigungen

Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Mikrofon
„Zugriff auf das Mikrofon“ und „Desktop-Apps“ auf Ein.

Unter Einstellungen, Datenschutz und Sicherheit suchen Sie nach Mikrofon und Mikrofonzugriff. Hier muss für die Apps der Zugriff erlaubt sein. Man kann auch für einzelne Apps den Zugriff aktivieren oder deaktivieren, schauen Sie ob bei der 3CX App ggf. der Zugriff auf "Aus" steht.
Unter Einstellungen, Datenschutz und Sicherheit suchen Sie nach Mikrofon und Mikrofonzugriff. Hier muss für die Apps der Zugriff erlaubt sein. Man kann auch für einzelne Apps den Zugriff aktivieren oder deaktivieren, schauen Sie ob bei der 3CX App ggf. der Zugriff auf "Aus" steht.

Windows-11 Energie & USB/Bluetooth

  • Einstellungen → Systemsteuerung → Leistung Energie/Energieoptionen: Energiesparplan auf „Ausbalanciert“ oder „Höchstleistung“.
  • Geräte-Manager → Bluetooth-Adapter / USB-Root-Hubs → Eigenschaften → Energieverwaltung: Haken bei
    „Computer kann Gerät ausschalten, um Energie zu sparen“ entfernen.
Hier sollte, wie empfohlen, ausbalanciert gewählt sein.
Hier sollte, wie empfohlen, ausbalanciert gewählt sein.
Hier sollte die Checkbox "Computer kann das Gerät ausschalten, um Energie zu sparen" entfernt werden.
Hier sollte die Checkbox "Computer kann das Gerät ausschalten, um Energie zu sparen" entfernt werden.

Browser-Berechtigungen (Chrome/Edge/Firefox)

  • Site-Berechtigungen für die 3CX-URL (FQDN deiner PBX):
    Mikrofon = Zulassen, Benachrichtigungen = Zulassen, Sound = Zulassen, Pop-ups & Weiterleitungen = Zulassen, Hintergrundsynchronisierung = Zulassen. Hintergrund-Apps:
  • Chrome/Edge: Einstellungen → System → „Apps im Hintergrund weiter ausführen“ aktivieren.
  • Edge: Einstellungen → System und Leistung → Schlaftabs: 3CX-Site als Ausnahme eintragen.
  • Autoplay/Medien: Autoplay für die 3CX-Site erlauben (verhindert stummes Starten).
    Benachrichtigungen / Fokus:
  • Windows: Einstellungen → System → Benachrichtigungen aktiv, Nicht stören aus.
  • Browser-Benachrichtigungen für 3CX zulassen.
Oben in der PWA-App lässt sich direkt in die Berechtigungen wechseln.
Oben in der PWA-App lässt sich direkt in die Berechtigungen wechseln.
Hier sind alle wichtigen Punkte aufgelistet die eine Berechtigung benötigen. Wollen Sie die vollständige Liste im Browser anzeigen lassen, klicken Sie auf "Website Einstellungen".
Hier sind alle wichtigen Punkte aufgelistet die eine Berechtigung benötigen. Wollen Sie die vollständige Liste im Browser anzeigen lassen, klicken Sie auf "Website Einstellungen".
Auf der Websiteeinstellungen Ansicht sieht man alle Einstellungen und Berechtigungen, die wichtigsten sind hier markiert. Wichtig ist, dass die Berechtigung auf "Zulassen" steht.
Auf der Websiteeinstellungen Ansicht sieht man alle Einstellungen und Berechtigungen, die wichtigsten sind hier markiert. Wichtig ist, dass die Berechtigung auf "Zulassen" steht.

Headset-Spezifika

  • Bluetooth: Aktuelle Treiber/Firmware des Dongles nutzen; bevorzugt dedizierte USB-Dongles statt „natives“ Bluetooth des Laptops.
  • USB-Headset: Wenn „einmal klingeln, dann stumm“ → USB-Energiesparen wie oben deaktivieren.
  • Für kritische Umgebungen: Kabel-Headset als Referenz testen.
  • Browser: Manchmal hilft auch eine neu Installation der App →  Website-Daten der 3CX-PWA löschen (Einstellungen → Datenschutz → Website-Daten) und PWA neu installieren.

Hintergrund: Warum passiert das?

Windows 11 parkt aus Energiespargründen Audio-Devices (USB/Bluetooth). Beim ersten Ruf „wacht“ das Headset auf, der erste Medienstrom wird verschluckt.

Browser-Updates verschärfen das: Permissions (Mikro/Pop-ups/Benachrichtigungen/Background-Sync) wechseln auf „fragen“ oder „blockiert“.

Schlaftabs/Schlafmodus in Edge/Chrome drosseln PWAs, bis ein Event sie reaktiviert. Ergebnis: verzögertes Audio.

Unter Windows 11 gibt es mehrere Systemeinstellungen, die die Audioein- und -ausgabe beeinflussen können. Mit diesem Beitrag hoffen wir, die wichtigsten Stellschrauben kompakt gebündelt zu haben, damit sich Störungen schnell beheben lassen. Zusätzlich sollten ergänzend die relevanten Browsereinstellungen – insbesondere Berechtigungen, Benachrichtigungen, Hintergrundaktivität geprüft werden.


3CX ändert Nebenstellen-Richtlinie - das müssen Sie wissen

3CX hat vor Kurzem seine Richtlinien für die maximale Anzahl an Nebenstellen angepasst. Besonders betroffen sind Installationen, in denen deutlich mehr Nebenstellen genutzt werden, als es die jeweilige Lizenz eigentlich vorsieht. In diesem Beitrag schauen wir uns an, was genau sich geändert hat, weshalb 3CX diesen Schritt geht und welche Folgen das für Ihre aktuelle 3CX-Anlage haben könnte.

Was hat 3CX geändert?

3CX führt künftig feste Grenzen ein, wie viele Nebenstellen eine Lizenz maximal haben darf.
Das Ganze basiert auf einem Verhältnis: Simultane Anrufe (SC / Sim Calls) ⇄ Anzahl der Nebenstellen.

Laut 3CX gehen aktuell rund 15 % der Installationen deutlich über diese neuen Grenzen hinaus. Damit ist klar: Es geht nicht um kleine Optimierungen, sondern um eine größere Neuausrichtung.

Wichtig für alle:
Die neue Richtlinie wird erst ab dem 1. April 2026 strikt durchgesetzt. Bis dahin gibt es eine Übergangsphase, in der man prüfen und anpassen kann.

Warum macht 3CX das überhaupt?

3CX möchte ein faires und stabiles System sicherstellen – besonders im Hosting- und Multitenant-Umfeld.
Wenn eine kleine Lizenz plötzlich hunderte Nebenstellen hat, leidet die Performance auf den Servern, und andere Kunden bekommen das im schlimmsten Fall zu spüren.

Kurz gesagt:
Fair Use – jeder soll die Ressourcen nutzen, die zu seiner Lizenzgröße passen.

Was bedeutet das konkret für euch?

1. Lizenz prüfen
Schaut euch an, wie viele Nebenstellen aktuell aktiv sind und wie viele davon wirklich genutzt werden. Viele Anlagen enthalten Nebenstellen, die eigentlich gar nicht mehr gebraucht werden.

2. Upgrade prüfen
Wenn eure Anzahl an Nebenstellen deutlich über den neuen Limits liegt, könnte langfristig ein Upgrade auf eine größere Lizenz nötig sein.

3. Aufräumen kann reichen
Für viele reicht es schon, alte Accounts zu deaktivieren oder die Anlage insgesamt zu straffen.

4. Frühzeitig planen
Da die neuen Regeln erst 2026 wirksam werden, habt ihr ausreichend Zeit, alles in Ruhe vorzubereiten.

Fazit

Die neue Nebenstellen-Richtlinie von 3CX ist ein großer Schritt in Richtung Fair Use und Stabilität. Viele Kunden werden sich damit beschäftigen müssen – aber mit genug Vorlaufzeit und der richtigen Strategie ist das absolut machbar.

Wenn ihr wissen wollt, wie sich die Änderungen konkret auf eure Anlage auswirken, meldet euch gern bei uns. Wir schauen uns das gemeinsam an.


3CX Version 20 Update 8 – Das KI-Zeitalter beginnt

Mit dem neuen Update 8 (U8) leitet 3CX offiziell die nächste große Entwicklungsstufe ein: Künstliche Intelligenz zieht in die Telefonanlage ein. Neben dem brandneuen AI Receptionist bringt das Update auch viele praktische Verbesserungen im Bereich Verwaltung, Sicherheit und Analyse – kurz gesagt: ein richtig spannender Sprung für alle 3CX-Admins und IT-Verantwortlichen.

Der AI Receptionist - mehr als nur eine automatische Begrüßung

Das Highlight des Updates ist ohne Zweifel der AI Receptionist.
Er kann eingehende Anrufe automatisch entgegennehmen, Gespräche transkribieren und auf Basis natürlicher Sprache erkennen, was der Anrufer möchte. Anschließend leitet er den Anruf gezielt weiter oder beantwortet einfache Fragen selbst.

Der Clou: Die Verarbeitung kann lokal auf dem eigenen Server erfolgen – das heißt, es werden keine Gesprächsdaten in die Cloud geschickt. Ein klarer Pluspunkt für Datenschutz und Compliance.

Für Unternehmen mit vielen täglichen Anrufen, wiederkehrenden Fragen oder hohem Supportaufkommen könnte das Feature in Zukunft enorm Zeit sparen. Aktuell befindet sich die Funktion noch in der Alpha-Phase, lässt aber schon erahnen, in welche Richtung sich 3CX entwickelt.

Neues Power BI Dashboard

Eine weitere große Neuerung ist die Integration des Power BI Dashboards.
Damit lassen sich Anrufstatistiken, Warteschlangen und Agentenaktivitäten direkt in Microsoft Power BI visualisieren.
Perfekt, um Trends zu erkennen, die Performance im Blick zu behalten und datenbasierte Entscheidungen zu treffen.

Das Dashboard kann individuell angepasst werden und unterstützt sowohl Echtzeit- als auch historische Daten.

Neues Abteilungs-Telefonbuch

Bislang gab es in 3CX nur ein gemeinsames Firmen-Telefonbuch.
Mit Update 8 kommen nun Abteilungs-Telefonbücher hinzu – ideal für Unternehmen, die mehrere Standorte, Teams oder Mandanten verwalten.
Jede Abteilung kann ihr eigenes internes Telefonbuch führen, ohne dass Einträge anderer Bereiche sichtbar sind.

Gerade für Partner, die mehrere Kunden auf einer 3CX-Instanz betreuen, ist das ein enormer organisatorischer Fortschritt.

Verbesserte Aufzeichnung & Analysefunktionen

Ebenfalls neu: 3CX kann Stereo-Aufnahmen anfertigen – also jede Gesprächsseite auf einem eigenen Kanal speichern. Dadurch lässt sich später exakt nachvollziehen, wer wann gesprochen hat (sogenannte Speaker Diarization).
Das ist besonders nützlich für Qualitätskontrollen, Schulungen oder rechtlich relevante Gespräche.

SIP-Trunk Checker

Eine kleine, aber sehr praktische Neuerung: Der integrierte SIP-Trunk Checker prüft automatisch, ob ein VoIP-Provider oder Trunk mit 3CX kompatibel ist.
Das spart Zeit bei der Einrichtung und hilft, Fehlerquellen frühzeitig zu erkennen – vor allem, wenn man mit neuen oder weniger bekannten Providern arbeitet.

Weitere Verbesserungen

Bessere Benachrichtigungen bei Lizenzabläufen und Systemereignissen
Optimierungen im Dashboard
Diverse Bugfixes und Sicherheitsupdates
Grundlage für künftige KI-Funktionen (z. B. automatische Zusammenfassungen von Anrufen)

Fazit

Mit Update 8 startet 3CX offiziell in die KI-Ära.
Besonders spannend ist, dass der AI Receptionist lokal laufen kann – ein deutlicher Schritt in Richtung Datenschutz und Unabhängigkeit. Auch die neuen Abteilungs-Telefonbücher und Analyse-Tools zeigen, dass 3CX weiter in Richtung professionelle, skalierbare Business-Lösung denkt.


3CX V20 Update 7 - Problem mit SWITCHSRTP und blockierten Anrufen bei bestimmten Providern

Mit dem neuen 3CX V20 Update 7 (Hotfix Build 20.0.7.1060) wurde ein Fehler entdeckt, der bei einigen Installationen dazu führt, dass keine Anrufe mehr möglich sind - weder ein- noch ausgehend.
Betroffen sind vor allem Systeme, bei denen der Internet- oder SIP-Provider bestimmte SRTP-Verbindungen blockiert.

Dieses Verhalten tritt nicht bei allen Providern auf, sondern nur in Kombination mit bestimmten Gateways oder Routern, die mit der neuen SRTP-Logik von 3CX nicht vollständig kompatibel sind.

Die Ursache

Mit Update 7 hat 3CX einige Änderungen an der SRTP-Verhandlung vorgenommen.
In bestimmten Umgebungen wird dadurch der Medienkanal nicht korrekt aufgebaut - das System versucht auf SRTP umzuschalten, obwohl der Provider dies nicht unterstützt oder anders handhabt.
Dadurch wird der Anruf blockiert oder bricht sofort ab.

Die Lösung

Um das Problem zu beheben, kann man die SWITCHSRTP-Funktion anpassen.
Dies lässt sich direkt über die 3CX-Admin-Konsole anpassen.

Klicken Sie auf die Einstellung SwitchSRTP, um den Wert anzupassen.

Achten Sie darauf, dass hier der Wert 1 eingetragen ist.

Fazit

Das aktuelle 3CX Update Version 20 Update 7 Hotfix bringt wichtige Sicherheitsverbesserungen, kann jedoch in bestimmten Umgebungen insbesondere bei einigen Internetanbietern dazu führen, dass Anrufe blockiert werden.
Durch das Anpassen des Wertes SwitchSRTP = 1 lässt sich das Problem in den betroffenen Installationen zuverlässig beheben.